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Kinderhauser Kreuzweg

Kinderhauser Kreuzweg

Kinderhauser Kreuzweg
Die Passionsgeschichte, die Geschichte um den Prozess und den Tod Jesu, wird aus der Perspektive der "Leprakinder" erzählt, jener aussätzigen Menschen, die Jesus immer wieder geheilt und in die menschliche Gemeinschaft zurückgeführt hat. "Und der Aussätzige, an dem das Übel ist, - seine Kleider sollen zerrissen, und sein Haupt soll entblößt sein, und er soll seinen Bart verhüllen und ausrufen: Unrein, unrein!" (1.Mos. 13,45), so heißt es im Alten Testament. Im Neuen Testament der Bibel waren es die Aussätzigen, die sich besonders auf Jesus angewiesen wussten und in deren Ausstoßung und Heilung der Tod Jesu und das anbrechende Reich Gottes sich zeigten. Diesem Gedanken wollen wir musikalisch nachspüren.

Kinderhauser Kreuzweg

Die Lieder und Arien dieses Kreuzweges singt unsere Organistin Annemete Hein. Vertont hat diese Norbert Ammermann. Instrumentell werden sie von einem virtuellen Kammerensemble gespielt, dem Virtual Orchestra of Memphis.

Sehen und hören Sie hier die Station 1: Jesus wird verurteilt

Uraufführung war am Sonntag 29. März 2009 um 11:00 Uhr in der Markuskirche Münster-Kinderhaus, Idenbrockplatz

JUKE-BOX

Neu eingerichtet ist die Juke-Box; hier können Sie unterschiedlichste Video- und Audio-Aufnahmen sich ansehen und anhören. Zur Zeit:
"Mahl der Völker",
"indische Passion",
Handy-Mitschnitt zu "Im Westen nichts Neues",
"Christus vor den Stelen",
"Azan" ...

Das Orchester

Dem “virtuellen Orchester” liegt eine Initiative us-amerikanischer Musiker zugrunde, die das Bostoner Sinfonie-Orchester digital einspielten, um Musikern und Komponisten die Unabhängigkeit vom kommerziellen Musikbetrieb zu ermöglichen. Mittlerweile liegen Einspielungen von zahlreichen Orchestern vor. Diese Klänge basieren also auf “echten” Instrumenten (und sind kein elektronischer Sound).

Das virtuelle Orchester verfolgt noch einen anderen Ansatz: Nicht mehr die agierenden MusikerInnen stehen im Fokus, sondern Klang und Struktur an sich. Dem virtuellen Orchester zu lauschen, heißt, wieder zu einer philosophischen Wahrnehmung der Musik zu gelangen wie im alten Griechenland.

Viel Freude!

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