DURGA – Tanz, Musik und Begegnung
Projektentwurf für das Internationale Kulturfestival Osnabrück 2027
DURGA ist ein interkulturelles Tanz- und Musikprojekt, das indische Mythologie,
zeitgenössischen Tanz und eine neu komponierte Konzertmusik miteinander verbindet.
Ausgangspunkt ist die Gestalt der Göttin Durga, deren Kampf gegen den Dämon Mahishasura
in dieser Inszenierung nicht als Vernichtung, sondern als Wandlung und Integration erzählt wird.
Im Mittelpunkt stehen Mut, Versöhnung und die Überwindung von Angst und Gewalt.
Die musikalische Grundlage bildet ein neues Konzert für Solobratsche und Orchester von
Norbert Ammermann. Die Komposition arbeitet mit drei südindischen Ragas,
die drei unterschiedliche innere Welten eröffnen:
Durga (Kraft und Präsenz),
Hamsadhwani (Konflikt und Bewegung)
sowie Revati (Versöhnung und Weite).
Die Musik bleibt vollständig instrumental und korrespondiert mit Tanz und Bild.
Das choreographische Konzept verbindet Elemente des zeitgenössischen europäischen Tanzes
mit Anregungen aus der südindischen Tanztradition.
Dabei entstehen keine folkloristischen Darstellungen,
sondern eine eigenständige künstlerische Sprache.
Ein wesentliches Merkmal des Projekts ist die gemeinsame Arbeit von professionellen
Künstlerinnen und interessierten Laien, Frauen.
Die Choreographie wird gemeinsam entwickelt und über mehrere Monate einstudiert.
Die künstlerische Leitung der Einstudierung übernehmen:
- Kirti Rampodahl (Bangalore, Indien), Tänzerin und Choreographin
- N.N., Tänzerin und Choreographin
Beide wirken zugleich als Tänzerinnen in der Aufführung mit.
Geplant sind zwei bis drei Aufführungen im Rahmen des Internationalen Kulturfestivals
Osnabrück im September 2027.
Das Projekt versteht sich als Begegnung zwischen Kulturen, Generationen und künstlerischen Traditionen.
Es lädt Menschen ohne professionelle Tanzerfahrung ein,
Teil einer internationalen Produktion zu werden
und gemeinsam eine Geschichte über Frieden, Transformation und menschliche Würde
auf die Bühne zu bringen.
Projektidee:
Norbert Ammermann (Komposition und künstlerisches Gesamtkonzept)
Choreographische Einstudierung:
Kirti Rampodahl (Bangalore)
N.N.